Bei Patientenprogrammen sollten Patient:innen und die Verbesserung ihrer Versorgungssituation im Mittelpunkt stehen. Erfolgreiche Formate bieten dabei sowohl organisatorische als auch psychosoziale Hilfestellungen und schrecken auch vor Angstthemen wie Krankheits-, Therapie- und Nebenwirkungsmanagement nicht zurück. NOT GOOD: „versteckte“ Compliance-Programme, die lediglich Abbruchraten und die damit verbundenen Umsatzeinbußen reduzieren sollen. Zu erkennen sind diese Programme an niedrigen Teilnehmerzahlen aufgrund fehlenden Patientennutzens, schlechter Integrierbarkeit in den Alltag (Usability) und banaler Inhalte, die kaum über Ernährung oder Bewegung hinausgehen. Neben dem Fehlen von patientenrelevantem Mehrwert und Relevanz sind weitere Gründe für die geringe Nutzung von PSPs auch komplizierte Einschreibeverfahren und Mythen, dass diese Programme „arztgesteuert“ sein müssen. Alles gute Ansatzpunkte zur Verbesserung. Ein PSP ist dann gut, wenn es von Patient:innen und Organisationen empfohlen wird. PUNKT!

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